19.04.2012

Kindergießen

Heute war die Kita Eschenbacher Teiche mit 15 Vorschülern zu Gast bei der Abteilung Gießereitechnik. Jedes Kind konnte die eigene Hand in selbstgebaute Formen drücken. Mit Al abgegossen erhielt jedes Kind eine ganz eigene Erinnerung an einen erlebnisreichen Tag im Institut.

Barbaratagung 2012 in der Gießereitechnik der TU Clausthal

Teilnehmer_Barbaratagung_2012Von der Marktführerschaft der deutschen Gießereiindustrie auf dem Weltmarkt konnten sich am 28. November rund 60 interessierte Studentinnen und Studenten sowie Doktoranden der Materialwissenschaft und Werkstofftechnik, des Maschinenbaus sowie des Wirtschaftsingenieurwesens überzeugen: Zukunftsorientierte Ausbildung und wissenschaftliches Potenzial trafen auf Spitzentechnologien der Gießereitechnik. Der größte Kupferproduzent Europas, ein Marktführer der Gießereichemie sowie ein renommierter Gießereikonzern warben um die zukünftigen Ingenieure der TU Clausthal.

Bei der Umsetzung von Leichtbaukonzepten für eine effiziente und nachhaltige Ressourcennutzung ist die Gießereitechnik unverzichtbar. Dank enormer Fortschritte nehmen moderne Gießtechnologien und Gusswerkstoffe eine wichtige Schlüsselstellung in der produzierenden Industrie ein.

Das junge Publikum traf auf erfahrene Industriefachleute und Personalleiter renommierter, international aufgestellter Unternehmen, die sehr anschaulich die weitreichenden Aufgabenfelder und Berufsperspektiven vermittelten und mit großem Nachdruck ermutigten, eine Berufskarriere in der Gießereitechnik zu starten. Dass die Branche auch Frohsinn, Geselligkeit und starke Gemeinschaft bedeutet, haben dann alle in einer langen Nacht bewiesen.

Die Barbaratagung wurde dankenswerterweise von den Firmen Nemak Wernigerode, Aurubis AG und Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH sowie den Freunden und Förderern der Gießereitechnik der TU Clausthal e.V. unterstützt.

Tag der offenen Tür bei der Sendung mit der Maus

 

Anlässlich des 40. Geburtstages der “Sendung mit der Maus” hatte das WDR-Fernsehen zu einem “Türen-auf-Tag” im Juli 2011 aufgerufen. Die Abteilung Gießereitechnik des Instituts für Metallurgie beteiligte sich daran. 40 Kinder zwischen sechs und 17 Jahren tauchten in die Welt der Metallurgie und speziell der Gießereitechnik ein.

Der industrielle Prozess des Handformgusses wurde für die Kinder erlebbar, indem sie selber Hand anlegten und kleine Herzen und Bären in Sand abformten. Anschließend wurden die Formen mit Aluminium abgegossen, so dass alle ein kleines selbst hergestelltes Andenken an die TU Clausthal mitnehmen konnten.

In der Metallographie stellten die Kinder am Mikroskop fest, dass Metalle eine Struktur besitzen und aus unterschiedlichen Bestandteilen, den Phasen, bestehen. Um die Faszination Mikroskop noch deutlicher zu erfassen, betrachteten die Kinder eine Fliege, aber auch Gefügeproben und Bruchflächen im Rasterelektronenmikroskop.

“Insgesamt war die Veranstaltung ein voller Erfolg”, sagte Professorin Babette Tonn vom Institut für Metallurgie. Gerade die älteren Kinder, die zum Teil extra aus Kiel, Hamburg und Münster angereist waren, zeigten sehr großes Interesse und informierten sich über weitere Angebote der TU Clausthal, beispielsweise über das Schnupperstudium für Schülerinnen oder das Sommerkolleg.

Weitere Infos auf den Mausseiten des WDR, der Goslarschen Zeitung und hier.

Carl Loper Cast Iron Symposium, Mai 2009

Carl Loper ist einer der berühmtesten Eisengussforscher des letzten Jahrhunderts, ausgezeichnt mit der AFS Gold Medal (1972), dem AFS Best Paper Award (1967, 1975, 1976, 1981, 1985, 1986) und dem Howard F. Taylor Award (1967). Namhafte Professoren der Gießereitechnik, wie Prof. Liu (Tsinghua University, China), Prof. Ogi (Kyushu University, Japan) oder Prof. Pan (National Taiwan University, Taiwan) gehörten zu seinen Studenten.

Diese ehemaligen Studenten Carl Lopers und Wegbegleiter organisierten das Carl Loper Cast Iron Symposium vom 27. bis 29. Mai 2009 in Madison, Wiskonsin um Carl Loper zu ehren und seine Arbeit zu würdigen.

Teilnehmer und Vortragende waren neben den oben genannten Dr. S. Dawsen (England), Prof. A. Dioszegi (Schweden), Dr. J. Lacaze (Frankreich), Prof. Liu (China), Prof. I. Riposan (Rumänien), Prof. V. Richards (USA), Prof. C. Ribeiro (Portugal), Prof. D. Stefanescu (USA), Prof. J. Tartera (Spanien), Prof. B. Voigt (USA), Prof. I. Svensson (Schweden) und Prof. K. Yamamoto (Japan).

Die Abteilung Gießereitechnik des Instituts für Metallurgie der TU Clausthal war vertreten durch Frau Prof. B. Tonn und Dipl.-Ing. L. Dekker. Die Institutsleiterin stellte die neusten Forschungsergebnisse zum Thema Graphitkeinbildung in Gusseisen mit Lamellengraphit, erarbeitet durch A. Sommerfeld, in einem viel beachteten Vortrag vor.

21. Clausthaler Gießereicolloquium

Am 9. und 10. Oktober fand in den Räumlichkeiten des Instituts das 21. Clausthaler Gießereicolloquium statt.

Begonnen hat die Veranstaltung, die zusammen mit dem VDG organisiert wurde, mit diversen Fachausschuß- und Arbeitskreissitzungen, gefolgt von den Mitgliedsversammlungen der VDG Landesgruppe Niedersachsen-Nord und Freunden und Förderern der Gießereichtechnik e.V. Der Tag endete in dem gut besuchten Gießerabend.

Unter dem Leitthema Energieeffiziens in der Gießereitechnik hielten unter anderem Dr. Jobs von RWE oder J. van Wijk von Gemko interessante Vorträge. Das gesamte Programm steht zum Download bereit.

 

Große Gießereitechnische Tagung 2008

Vom 16. bis 18. April fand in Aachen die Große Gießereitechnische Tagung 2008, organisiert durch den VDG, statt. Die Arbeitsgruppe Gießereitchnik wurde von Studenten des Instituts begleitet.

Die Arbeitsgruppe Gießereitechnik beteiligte sich mit zwei Vorträgen:

  • Am Donnerstag, 17. April 2008 im Fachprogramm EISEN- UND STAHLGUSS
    15.30 Uhr Graphitkeimbildung in GJL-Schmelzen
    Dipl.-Ing. Andreia Sommerfeld
  • Am Donnerstag, 17. April 2008 im Fachprogramm NE-METALLGUSS
    15.30 Uhr Qualitätssteigerung von Al-Si-Sekundärlegierungen durch Mikrolegierungselemente
    Dr.-Ing. (UA) Hennadiy Zak

Nähere Informationen bietet die Homepage des VDG.

 

Dr. Philipp Rösler weiht die neue Gießmaschine ein

Am 21. Januar 2008 wurde im Rahmen einer feierlichen Einweihung die Kokillengießmaschine und ein zugehöriger Schmelzofen in Betrieb genommen. Ehrengast dieser Veranstaltung war FDP Spitzenkandidat Philipp Rösler (MdL), der den ersten Abguß gemäß der Tradition der Gießer in den Sand gehen ließ. Der zweite Abguß ging in die Kokille und war auf Anhieb ein Erfolg.
Die Gießmaschine und der Ofen sind ein Dauerleihgabe der KSM Castings GmbH. Die Kokille stellt die Konsole, ein tragendes Teil des Fahrwerks des aktuellen Golf V, dar.
Umrahmt wurde die Veranstaltung durch Vorträge von Frau Prof. Tonn, die über das Institut berichtete, Prof. Wesling, der das geplante Materialtechnische Zentrum Clausthal vorstellte und Dr. Kuhlgatz, der über den Stand der Gießereibranche in Deutschland referierte.

20. Clausthaler Gießerei-Colloquium

Am 8. und 9. November 2007 fand das 20. Clausthaler Gießerei-Colloquium in den Räumlichkeiten des Inst. f. Metallurgie statt.

Am ersten Tag wurden die Teilnehmer mit einem gemütlichen Abend als Einstimmung auf das Colloquium empfangen. Bei deftiger Mahlzeit wurden erste Diskussionen über neue Entwicklungen im Gießereiwesen geführt. Für die musikalische Untermalung sorgte Prof. Döpp mit seiner Tochter.

Am Freitag folgte ein straffes Programm mit zahlreichen Vorträgen nach dem Olympischen Motto „Schneller, Höher, Weiter!" aus Universität und Wirtschaft, bei denen innovative Werkstoffentwicklungen verbunden mit neuen Technologien vorgestellt wurden.

Donnerstag
17:30 Uhr Mitgliederversammlung des Förderkreises Gießereitechnik der TU Clausthal
19:00 Uhr Clausthaler Abend
Freitag
9:00 Uhr Begrüßung der Gäste
Prof. Dr.-Ing. B. Tonn, TU Clausthal
9:15 Uhr Coole Branche - Heiße Jobs
Dr. C. Kuhlgatz, Hüttenes-Albertus Chemische Werke GmbH
9:45 Uhr Hochdämfende Kupferlegierungen
Dipl. Ing. S. Vogelgesang, TU Clausthal
10:15 Uhr Praktikum in China, ein Erlebnisbericht
cand. Ing. S. Hellfeier, TU Clausthal
11:00 Uhr Keimbildungstheorie im Gusseisen
Dipl. Ing. A. Sommerfeld, TU Clausthal
11:30 Uhr Vielfalt statt Einfalt, Gusseisen kann mehr
Dr. C. Bartels, Claas Guss GmbH
12:00 Uhr Besichtigung des Instituts
13:30 Uhr AlSi10MnMg: Praktische Aspekte des thermomechanischen Verhaltens im Falle des Druckgussverfahrens
Dr. D. Dragulin, Aluminium Rheinfelden GmbH
Dirk Fischer, GF Automotive
14:00 Uhr Legierungsoptimierung - ein Schlüssel zum Erfolg
Dr. K. Graeven, KSM Castings GmbH
14:15 Uhr Schlusswort und Imbiss
Das Auditorium vernimmt mit Interesse die neuesten Forschungsergebnisse
Dipl. Ing. Sönke Vogelgesang während seines Vortrags, im Hintergrund Glocken aus hochdämpfender und normaler Kupferlegierung
Frau Prof. Tonn erläutert die neu gestaltete Gießereihalle
Dipl. Ing. Carsten Reeb erklärt die Vorzüge des Umformdilatometer bei der Untersuchung neuer Legierungen

IdeenExpo vom 6. bis 14. Oktober 2007

 

Die Arbeitsgruppe Gießereitechnik war neben einigen anderen Instituten der TU Clausthal als Aussteller auf der Ideenexpo 2007 unter dem Motto "Coole Branche - Heiße Jobs" in Hannover um Kinder, Schüler, Lehrer und Eltern für Technik und Studium zu begeistern.

In einer kleinen Versuchsgießerei konnten interessierte Schülerinnen und Schüler aller Altersklassen das Entstehen von Gußteilen erleben und auch selbst mitarbeiten. Zahlreiche Exponate der Arbeitsgruppe ergänzten anschaulich den Enstehungsprozess.

Auf dem Stahlcampus, der durch den Flying Science Circus der TU Clausthal dominiert wurde, stand die Arbeitsgruppe Gießereitechnik Rede und Antwort zum Studium der Metallurgie, der Werkstoffwissenschaften und den Vorteilen, die sich mit einem Studium an einer kleinen Technischen Universität bieten.

Gußteile in der alltäglichen Anwendung präsentierte die Arbeitsgruppe im Fahradzelt, unterstützt durch die spektakulären Darbietungen professioneller Trial-Biker.

Gifa 2007

GifaVom 12. bis 16. Juni 2007 präsentierte sich die Arbeitsgruppe Gießereitechnik auf der Straße der Wissenschaft im Rahmen der Gießereifachmesse Gifa 2007 in Düsseldorf.
Die neuesten Forschungsthemen und Forschungsergebnisse wurden dabei einem breiten Publikum zugänglich gemacht. Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe und die studentischen Hilfskräfte standen dabei mit Rat und Tat zur Seite und knüpften neue Kontakte zu Gießereien, Zulieferern und Kunden. Die Studentenakquise kam natürlich auch nicht zu kurz.

 

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